Jupiter und das
Schaf ist eine Fabel von Gotthold Ephraim Lessing. Diese Fabel handelt von
Jupiter und dem Schaf. Das Schaf lebte in einer spärlich bewachsenen
Gebirgsgegend und war ständig auf der Flucht vor Feinden. An einem Sonntag beschloss
das Schaf zum Himmelsgott zu wandern und ihn um Hilfe zu bitten. Der Himmelsgott ,Jupiter, gab zu das er das Schaf schutzlos geschaffen
hatte und ihm darum helfen möchte. Das Schaf sollte selbst entscheiden, welche Waffe er dem Schaf zu seiner Verteidigung
geben sollte. Das Schaf dachte nach, als Jupiter zu ihm sagte:
„wenn du willst, dass andere dir keinen Schaden zufügen, so musst du gezwungener Weise selber schaden können“.
Dem Schaf wurde klar, dass es anderen nicht Schaden zufügen möchte. Das Schaf möchte doch lieber so bleiben, wie es ist.
„wenn du willst, dass andere dir keinen Schaden zufügen, so musst du gezwungener Weise selber schaden können“.
Dem Schaf wurde klar, dass es anderen nicht Schaden zufügen möchte. Das Schaf möchte doch lieber so bleiben, wie es ist.
Diese Erzählung ist eine typische Fabel, was man unter anderem an folgenden Punkten feststellen kann: Am Ende der Erzählung findet man eine Moral. Im Folgenden werde ich noch weitere Merkmale einer Fabel beschreiben, sodass richtig klar wird, dass es sich hier um eine Fabel handelt. Wichtig zu erwähnen ist, dass nicht jedes Merkmal in einer Fabel vorkommen muss.
Typisch für eine Fabel ist das die Erzählung kurz ist, dass ist auch in Jupiter und das Schaf der Fall. Eine Fabel hat einen kurzen Anfang und ein kurzes Ende; sowie hier. Nur der Hauptteil ist etwas ausführlicher gestaltet. Die ersten Sätze bis zu dem Satz „an einem Sonntag beschloss das Schaf (…)“ umfasst den kurzen Anfang, danach beginnt der Hauptteil. Das Ende der Erzählung beginnt bei dem folgendem Satz: „Von dieser Stunde an klagte das Schaf nie mehr über sein Schicksal“.
Eine Fabel soll sowohl unterhalten, als auch belehren. Der letzte Aspekt äußert sich in einer Art Moral, die am Ende aus der Geschichte hervor geht. Wie oben, wird auch hier (siehe Bild) die gleiche Moral beschrieben. In dieser Fabel ist es „bleib so wie du bist“.
„Bleib wie du bist, kleines Schaf!“ – die gleiche Moral wie in der Fabel: Jupiter und das Schaf.
In einer Fabel sind die Hauptprotagonisten Tiere
oder Pflanzen, die bestimme menschliche Eigenschaften angenommen haben. Jedem
Tier wird eine Charaktereigenschaft zugeschrieben. In Jupiter und das Schaf handelt es sich um Tiere.
Dem Schaf wird die Charaktereigenschaft „ungefährlich und unschuldig“
zugeschrieben. So süß und unschuldig wie ein Schaf oder auch Lamm.
Die Autoren wollen mithilfe der Fabeln bestimmte
Missstände in der Gesellschaft oder allgemeine Charaktereigenschaften der
Menschen wie z. B. Egoismus, Geiz oder Gier kritisieren. In dieser Fabel handelt es sich um die
einfache Frage, ob man sich zu einem Fein verändern kann. Wie bei dem Schaf das
sich ändern möchte. Jedoch stellt das Schaf fest, dass es keinen anderen Schaden zufügen möchte. Warum sollte das Schaf
es also trotzdem machen? Man soll einfach so bleiben, wie man ist. Und nicht
anders sein, weil andere Menschen so sind oder es erwarten.
Die Situation in der Fabel ist meistens auf einen
Ort bezogen und geschieht innerhalb eines kurzen Zeitraums. Jupiter und das Schaf bezog sich nur auf
einen Ort: In der bewachsenen Gebirgsgegend und geschieht ja auch in einem
kurzen Zeitraum wie oben beschrieben.
Die Sprache: In einer Fabel muss sie immer
verständlich sein. Der Autor verwendet die Er-Perspektive und verfasst die
kurze Geschichte im Präteritum. Die Sprache in dieser Fabel ist auch ziemlich einfach zu verstehen. Dabei
könnte ich noch hinzufügen, dass sie mittels eines Er-Erzähler erzählt wird,
der Auktorial Neutral erzählt. Das Geschehen wird ohne Wertvorstellungen des
Erzählers beschrieben und ist sehr Objektiv.
Durch die
Beschreibung habe ich hoffentlich klar beschrieben, dass es sich hierbei um
eine richtige Fabel handelt. Die Fabel hat mir richtig gut gefallen, ich glaube
mich sprechen Fabeln auf jeden Fall an. Ich finde es schön, wie in Fabeln z.B.
die Moral einer Gesellschaft beschrieben sein kann. Typische und kindliche
Erzählungen können schöne Botschaften umfassen und vermitteln.
Diese Fabel kann
ich nur weiter empfehlen, weil es meiner Meinung nach sehr wichtig ist, dass
die Menschen bleiben wie sie sind und sich nicht von anderen zu einem „anderen
sein“ drängen lassen.



