vrijdag 28 maart 2014

Daniël Kehlmann – Auflösung

Diese Erzählung handelt von einem Mann, der nach der Schule in verschiedenen Berufen eine Beschäftigung sucht. Aber keiner dieser Berufe spricht ihn so richtig an. Als erstes hat er eine Zeitlang die Kleinarbeit  in einem Bürokomplex gemacht. Dort hat er an Sachen gearbeitet wie zum Beispiel  Papiere sortieren, Briefmarken kleben und stempeln – wem soll eine Job wie dieser, überhaupt gefallen? Ihm gefällt es ja nicht. Er lasst sich das Leben überkommen, als ich dass, so richtig umschreibe.

Die Erzählung handelt von einem Mann, der eigentlich die ganze Zeit auf der Suche nach sich selbst ist. Beziehungsweise, sucht er nicht wirklich. Er lässt sich auf die Sachen ein, die ihm angeboten werden – So zum Beispiel auch, als ihm ein Mann aus einer Pfarrei einen Job anbietet. Es klang für ihn ziemlich interessant und ab dem Zeitpunkt machte er die Arbeit, als Tontechniker bei Kongressen ,wobei er sich mit elementaren Fragen der Wissenschaft beschäftigt. Und so vergingen die Jahre… Bis er eines Tages gar nicht mehr zu seiner Arbeit  geht. Er zieht sich aus dem Leben zurück – bricht den Kontakt zu seinen Mitmenschen und der Arbeit völlig ab. Am Ende ist er wirklich komplett von der Bildfläche verschwunden – er stirbt einsam in einem Krankenhaus/Klinik. – Die Auflösung der Mann, die  Geschichte.






 Beim Bild: Der Mann, verschwindet in der Stadt. Das Leben geht weiter, aber er bleibt stehen – Allein. Bis er sich wirklich aus dem leben zurück zieht.

Erzählungen können auf verschiedene Weisen analysiert werden. Ich fand es ziemlich interessant diese Erzählung zu analysieren, mittels der verschiedenen Funktionen von Räumen in der Erzählung. Räume in einer Erzählung können vier verschiedene Funktionen haben: Räumen können geschehen ermöglichen, können Figuren charakterisieren, können Stimmungen zeigen und können Symbole sein.

In der Erzählung wurden zwei ziemlich interessante Räume dargestellt, wo nicht nur das Geschehen ermöglicht wird, sondern auch wirkliche Stimmungen gezeigt werden. Der erste interessante Raum ist der Park. Im Folgenden wird der Park beschrieben:

„An einem Sonntagvormittag ging er im Park spazieren. Es war Frühling, in den fernen Autolärm mischten sich Vogelstimmen und das Quieken kleiner Kinder im Sandkasten. Die Bäume ließen ihre weißen Blüten aufstrahlen; ein schwacher Wind wehte“.

Hier stellt der Park die Stimmung vom Frühling dar; man kann sich vorstellen wie es dort ausgesehen hat. Wie die Stimmung vom Frühling im Park sein kann. Außerdem steht die Stimmung im Kontrast zu dem Gefühl des Mannes. Der Mann entdeckt im Park, dass er keinen Glauben mehr hat. Der Park steht auch als Symbol für das Spazieren – nachdenken. Ich finde es schön, wie die Stimmung dargestellt wird im Kontrast zu den Gefühlen des Mannes. Durch den Kontrast, wird das Gefühl richtig klar für den Leser.
Weiterhin wird auch die Anstalt, wo der Mann am Ende der Geschichte stirbt, mit Hilfe einer Stimmung dargestellt:
„Die Anstalt war kalt, weiß und roch nach chemischer Sauberkeit. Manchmal schrie jemand“.

Der Leser kann sich genau vorstellen, wie es dort ausgesehen hat. Beziehungsweise, wie die Stimmung dort gewesen sein muss. Einsam. Allein. Ich finde auch, dass die letzte „Auflösung“-Szene so gut dargestellt wird. In diesem Fall symbolisiert der Raum auch genau das Gefühl des Mannes. Weiterhin ermöglicht der Raum natürlich auch das Geschehen.

Ich finde die Erzählung richtig interessant. Meiner Meinung nach, symbolisiert die Erzählung den Lebensart von dieser Zeit. In der modernen Gesellschaft von heute, kann man sich verlieren in den zahlreiche Menschen, Sachen, Entscheidungen, die man fällen kann/muss. Die Gesellschaft ist eigentlich zu groß; in einer großen Stadt kann man einfach verschwinden. Gefühle wie Einsamkeit und nicht wissen was man machen soll.  Ich bin der Meinung, diese Erzählung hat das ziemlich gut darstellt. Ich würde die Erzählung anderen Leuten unseres Alters empfehlen. 

zondag 9 maart 2014

Judith Hermann – Zigaretten

Eine Rezension von Studentin Lizanne Stekelenburg. Eine Rezension über eine Geschichte, keine normale Geschichte, aber eine kleine, kurze Geschichte. Eine Geschichte, die der Autorin nicht vergessen wird. Und vielleicht eine Geschichte, die wir auch nicht vergessen sollten.

Die Geschichte handelt sich von der  Erzählerin, die erzählt wie sie die Geschichte von ihrem Freund erfahren hat. Eine Geschichte von ihrem Freund, was passiert war, bevor er sie kennengelernt hat. Er hat ihr nämlich erzählt, wie es war, als er Abschied von seiner Freundin genommen hat und das er zu diesem Zeitpunkt seine Zigaretten vergessen hat. Seine Zigaretten, die tatsächlich noch da waren, wo er die Zigaretten hingelegt hat. Er ist zurück gefahren nach dem Punkt, wo er seine Zigaretten hingelegt hat.

„Ich habe mir eine angezündet, das Päckchen in die Hosentasche gesteckt und bin nach Hause gefahren.“

A. - Alexanderplatz und natürlich: die Zigaretten. 

In Bezug auf den Titel der Kurzgeschichte könnte man anfangs annehmen, dass die Geschichte sich tatsächlich um die Zigaretten handelt. Oder…
Ich glaube, dass es sich in der Geschichte um die Gedanken von der Ich-Erzählerin handelt. Die eigentliche Geschichte kann man in vielleicht drei Sätze erzählen, aber ich glaube, dass die Gedanken von der Ich-Erzählerin wichtig sind. Wie hat die Ich-Erzählerin die Geschichte erfahren und warum hat sie die Geschichte nie vergessen?  
Diese Kurzgeschichte zeichnet sich dadurch aus, dass verschiedene Formen der Erzählerrede sich abwechseln. Ein Erzähler muss nicht ständig vom Ablauf des Geschehens erzählen, sondern er kann die Handlung auch für eine gewisse Zeit ruhen lassen. Das passiert sehr oft in dieser Kurzgeschichte. In diesen Handlungspausen wird ihre Redeweise dann gestaltet, indem sie Kommentare oder Beschreibungen über das Geschehen in der Geschichte einbaut. In dieser Kurzgesichte sind die Kommentare und Beschreibungen sogar länger als die „wirkliche“ Geschichte.
  
            Beispiel von Kommentar der Erzählerrede in der Geschichte:
„Er sieht sehr schön aus, herzzerreißend schön, so kann er nicht ausgesehen haben. Ich erinnere mich deutlich an das Gefühl, das ich hatte, als er mir das Foto zeigte, an meine Traurigkeit darüber, ihn nicht schon damals, nicht schon immer gekannt zu haben.“

Beispiel von einer Beschreibung in der Geschichte:
„Er hatte eine Lehre hinter sich und die Armee, er war vom Land nach Berlin gekommen wie alle anderen auch, er wohnte damals in der Marie-Currie-Allee., (…).“

Die Geschichte hat mir wirklich gefallen, beziehungsweise dass man sehen kann wie man eine Geschichte nicht vergessen kann. Und wie wichtig manchmal eine kleine, kurze Geschichte sein kann. Ich meine, wie wichtig manchmal die Geschichte „um“ die Geschichte sein kann. Es geht hier nicht tatsächlich um die kurze Geschichte was der Freund ihr erzählte hatte, sondern es geht hier um ihre Gefühle für ihren Freund. Eine wichtiger und schöner Satz aus der Geschichte, wie ich ja auch finde ist: 
„Die Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.“
Ich glaube, dass der Satz erzählt worum es eigentlich in der Geschichte geht.


Wie unterschiedlich eine Geschichte, eine Erinnerung, in Gedächtnis bleiben kann.